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Wichtige Befehle:

->Dateinamen auflisten: ls

Der Befehl ls (list) zeigt den Inhalt eines Verzeichnisses an. Es können Optionen folgen, die mit einem Bindestrich beginnen und dann die anzuzeigenden Datein. Werden keine Angaben zu den Dateien gemacht, werden alle Dateien des aktuellen Verzeichnisses angezeigt.
Wird als Parameter der Name eines Verzeichnisses eingegeben, zeigt ls den kompletten Inhalt des angegebenen Verzeichnisses. Dies kann leicht irritierend sein, wenn man nur nähere Informationen zu einem Verzeichnis haben wollte. Mit der Option -d (d wie directory) kann man diesen Effekt unterbinden. Dann wird nur das Verzeichnis angezeigt und nicht hineingeschaut.
Beispielsweise legt man ein Verzeichnis spielwiese an und lässt es sich hinterher mit ls spielwiese anzeigen, um zu sehen, ob es noch da ist. Man sieht - nichts. Der Grund liegt darin, dass ls das Verzeichnis spielwiese nicht selbst anzeigt, sondern seinen Inhalt. Da dieser bisher leer ist, wird die leere Liste angezeigt. Es sieht also so aus, als wäre spielwiese verschwunden. Mit ls -ld spielwiese kann man sie wiederum sehen. Einige Optionen werden häufiger gebraucht. Die Langform mit -l zeigt alle Informationen zu den Dateien, die man sich wünschen kann. Von rechts nach links erkennt man den Dateinamen, es folgen der Zeitpunkt der Erstellung und die Größe der Datei. Das erste Zeichen der Zeile zeigt ein d für Verzeichnisse und ein Minuszeichen für eine normale Datei.

-l
Gibt ein langes Listing aus, mit Zugriffsrechten, Anzahl der Hardlinks, Eigentümer, Gruppe, Größe, Datum der letzten Veränderung und Dateiname.
-a
Zeigt alle Dateien an, auch die, deren Namen mit einem Punkt beginnen.
-d
Zeigt Verzeichnisse wie normale Dateien anstelle ihres Inhalts.
-i
Zeigt die Nummer der I-Node zu jeder Datei
-n
Gibt die Benutzer und Gruppen mit ihren ID's anstelle der Namen aus
-R
Zeigt rekursiv den Inhalt aller Unterverzeichnisse
-S
Sortiert nach Größe
-t
Sortiert nach Zeit (letzte Veränderung) anstelle des Namens
-u
Sortiert nach letzter Zugriffszeit anstelle der Änderungszeit (zusammen mit Option -t)
-c
Sortiert die Dateien nach der Zeit der letzten Statusveränderung
Wenn mehrere Optionen gesetzt werden sollen, so genügt ein Bindestrich, gefolgt von den Optionsbuchstaben also etwa
ls -litu
um ein langes Listing mit den I-Node-Nummern zu bekommen, das nach dem Datum des letzten Zugriffs sortiert ist.
--


-> Verzeichnisbefehle: mkdir, rmdir, cd und pwd

Um Dateien zu ordnen und zu gruppieren, legt man Verzeichnisse an. Der Befehl zum Erzeugen von Verzeichnissen lautet mkdir.Die Abkürzung md für mkdir gibt es unter UNIX nicht. Wer sie vermisst, kann sie sich aber als alias (siehe S. alias) definieren.
Der Anwender befindet sich immer in einem Verzeichnis. Mit cd wechselt er das Verzeichnis. In diesem arbeitet er ab sofort, darum spricht man auch von seinem Arbeitsverzeichnis. cd ohne Parameter wechselt in das Heimatverzeichnis. Das Heimatverzeichnis ist das Verzeichnis, in dem sich der Anwender nach dem Anmelden zunächst befindet.
Um zu ermitteln, in welchem Verzeichnis man sich aktuell befindet, verwendet man den Befehl pwd (print work directory).
Um ein Verzeichnis wieder verschwinden zu lassen, verwendet man rmdir (remove directory). Allerdings kann man mit rmdir nur leere Verzeichnisse löschen und auch nur solche, die derzeit nicht verwendet werden. In Verwendung sind auch Verzeichnisse, in denen noch eine Sitzung von einem anderen Terminal stattfindet. Man darf nämlich nicht einfach jemand anderem das Verzeichnis unter den Füßen wegziehen.


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-> Dateien löschen: rm

Der Befehl rm löscht Dateien. Dies geschieht unwiderruflich, und darum ist es ganz gut, dass es die Option -i gibt. Dann fragt rm bei jeder einzelnen Datei nach, ob sie wirklich entfernt werden soll.
Will man einen kompletten Verzeichnisbaum löschen, verwendet man die Option -r. Damit geht rm rekursiv den gesamten Baum durch und entfernt alle enthaltenen Dateien und Verzeichnisse.
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-> Dateien verschieben oder umbenennen: mv

Mit dem Befehl mv kann man einer Datei einen anderen Namen geben oder mehrere Dateien in ein anderes Verzeichnis schieben. In den meisten Fällen fasst mv die Dateien selbst gar nicht an, sondern verändert nur die Einträge in den Verzeichnissen. Darum wird das Verschieben selbst großer Dateien erstaunlich schnell erledigt. Eine Ausnahme gilt nur, wenn Ursprung und Ziel auf verschiedenen Dateisystemen liegen, beispielsweise auf verschiedenen Festplatten. Dann wird zunächst kopiert, dann wird das Original gelöscht, und zu guter Letzt werden die Eigenschaften der Originale übernommen.

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-> Dateien kopieren: cp

Der Befehl cp kopiert Dateien an genau ein Ziel. Wird nur eine Datei kopiert, kann das Ziel ein Dateiname sein. Dann wird von der Quelldatei eine Kopie angefertigt und diese unter dem Zielnamen abgestellt. Werden dagegen mehrere Dateien kopiert, muss das Ziel ein Verzeichnis sein, da ja nicht alle Quelldateien den gleichen Namen bekommen können. Die Kopien finden sich nach der Ausführung unter ihrem bisherigen Namen im angegebenen Zielverzeichnis. Soll das Ziel das aktuelle Verzeichnis sein, muss der Punkt dafür angegeben werden.
Um mehrere Dateien zu erfassen, kann man sie aufzählen oder durch einen Stern auswählen. Wichtig ist, dass der zuletzt angegebene Name von cp immer als Ziel interpretiert wird. Ein Verzeichnis als Quelle wird von cp einfach übergangen.
cp erzeugt beim Kopieren immer eine neue Datei. Darum hat eine Dateikopie auch immer den Zeitpunkt des Kopierens als Änderungsdatum, und nicht das Datum der Datei, von der sie kopiert wird. Auch der Eigentümer der neu entstandenen Datei ist immer der Anwender, der den Befehl aufgerufen hat. Dieses Verhalten kann mit der Option -p unterbunden werden, die aber nicht in allen UNIX-Versionen vorhanden ist.
Auch die Möglichkeit, mit der Option -r komplette Verzeichnisbäume zu kopieren, ist nicht auf allen Systemen verfügbar. Darum wird das Kopieren kompletter Verzeichnisbäume unter Beibehaltung aller Eigenschaften auf älteren Systemen normalerweise mit dem Kommando tar realisiert, das an anderer Stelle betrachtet wird (siehe S. tarcopy).
Welche Möglichkeiten cp auf Ihrem System sonst noch bietet, erfahren Sie wieder mit man cp.

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man

Dies ist einer der wichtigsten Befehle. Er gibt das Benützer-Handbuch für den gewählten Befehl aus: man [option] befehl


_ man
_ man -s

_ Verweise mit z.B. man(1)
_ man [-a] -M
_ man -k , apropos



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Pfadnamen

Um eine Datei zu finden, brauchen wir nur den Pfadname einzugeben.

Es gibt 2 Typen von Pfadnamen:
-> absolut, beginnt mit dem Root-Verzeichniss „ / “
-> relativ, beginnt mit akt. Arbeitsverzeichnis

Mit dem Kommando „pwd“ wird das akt. Arbeitsverzeichnis angezeigt.


Bsp.: Akt. Arb-Ver sei: /usr/becker (als Hilfe siehe Abb.Baumstruktur)


/usr/becker/projekt1/spiel1 absoluter Pfadname
projekt2/spiel4 relativer Pfadname
/usr/graf/projekt3/spiel7 absoluter Pfadname
.. /graf/projekt4/spiel8 relativer Pfadname

Steht am Anfang mit 2 Punkten, beginnt der Zugriff bei dem übergeordneten Verzeichnis.


z.B.:
/name1/name2/name3 absoluter Pfadname
name4 relativer Pfadname
name5/name6 relativer Pfadname
../name7 relativer Pfadname


Um ein File innerhalb des Filesystems anzusprechen, müssen wir als Adresse den Pfadnamen angeben. Beispiel:

/homes2/konto_name/u1/01_nachname.dwg.

Diese Art der Adressierung nennt man absolute Adressierung. Im Gegensatz dazu beginnt die relative Adressierung nicht mit dem Zeichen ,,/" für das root-directory, sondern mit einem relativen Pfadbezeichner. Als solche kennen wir den ,,.", er steht für das aktuelle Directory und den ,,..", welcher für das übergeordnete Directory steht. Beginnt ein Pfadname mit einem Buchstaben, also ohne Spezialzeichen, so ist der Pfadname relativ. Innerhalb eines Directories müssen die File-Namen eindeutig sein. Pfadnamen können aus folgenden Zeichen gebildet werden: [A-Z] [a-z] [0-9] [_] [.] [,].



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Eine eingegebene Kommandozeile enthält außer einem Kommando häufig noch eine Reihe von Optionen und Argumenten. Optionen dienen zur Modifikation des Kommandos, ihnen wird ein Minuszeichen (-) voran gestellt.
Die allgemeine Syntax für Unix-Kommandos lautet:

Kommando [-Optionen] Argumente
23.2.08 11:48


UNIX
Vorlesung 2 – Unix Grundlagen


UNIX --> Multiuser-Multitasking-Betriebssystem (-Familie) (-> Besser entwickeltes Dateisystem als bei Windows)

-> Geschichte von UNIX:
Frühere Unix-Systeme: System V v.s. BSD
-> Standarisierung = POSIX
-> Linux, Solaris, Mac gehören zu Unix Systemen
--

Unix Dateisysteme:
-> Dateien und Verzeichnisse: die wichtigsten Befehle:
~> cd – change directory
~> pwd – print working directory
~> ls – list
~> mkdir – make directory
~> rmdir – remove directory
~> mv – move (verschieben, umbenennen)
~> cp – copy
~> rm – remove

Dateien:
-> unstrukturierte Folge von bytes -> Texte, Bilder etc sind gleichwertig
-> Dateinamen nahezubeliebig:
- max. 255 Zeichen
- Groß-/Kleinschreibung relevant
- Einziges Sonderzeichen und im Namen nicht verwendbar: „/“ (-> Wird als Verzeichnistrenner interpretiert)

--

Rechtestrukturen im Dateisystem:

user group other
d rwx r-x r-x 2 treimer stud 2048 Oct 29 10:08 KimistneKuh



Zugriffsrechte Eigentümer Größe Dateiname

Dateityp Linkzähler Gruppe Datumsstempel


-> Durch ls –l werden Dateien mit diesen ganzen Informationen aufgelistet.
~> Das Datum bezieht sich auf die letze Modifikation; wenn keine Uhrzeit angegeben ist, ist die Datei älter als sechs Monate. Das Jahr wird dann angegeben.

-> Grundrechte:
- lesen : read – r
- -> Dateien dürfen mit allen Befehlen bearbeitet werden, welche den Inhalt der Datei unverändert lassen (Inhalt anzeigen, kopieren, ...) Bei Directories bedeutet das read-Recht, dass der Inhalt von Directories angezeigt werden darf.

- schreiben: write – w
- -> Der Inhalt von Dateien darf verändert werden. Um Dateien allerdings zu löschen, ist nicht das Schreibrecht für die entsprechende Datei maßgeblich, sondern das Schreibrecht für das die Datei enthaltende Directory. Wer also das Schreibrecht für ein Verzeichnis besitzt, darf auch darin enthaltene Read-Only-Dateien löschen. Es dürfen dann in diesem Verzeichnis auch neue Dateien und Verzeichnisse angelegt werden. Umgekehrt darf man Dateien, selbst wenn man das Schreibrecht für diese besitzt, nicht löschen, wenn man das Schreibrecht für das entsprechende Directory nicht besitzt. Es ist also üblich ganze Directories anstatt einzelner Dateien zu schützen.

- ausführen: execute – x
- -> Wenn man auf Dateien dieses Recht besitzt, so darf mam die Datei als Befehl ausführen. Unterschied zu Windows-Betriebssystemen: dort wird die Ausführbarkeit einer Datei an der Endung (drei Stellen nach dem Punkt) festgemacht. Dies ist unter UNIX nicht so. Entscheidend ist allein das execute Recht.
Das execute Recht bei einem Directory bewirkt, dass auf Dateien in diesem Directory zugegriffen werden darf und dass man das Directory mit cd zum aktuellen arbeitsverzeichnis machen darf, also in das Verzeichnis hineinwechseln darf.

-> Diese drei Grundrechte gelten jeweils für drei Benutzerklassen:
- Eigentümer: user – u
- Mitglieder der Gruppe des Eigentümers: group – g
- Alle anderen Useraccounts: other – o


Beispiele:
rwx --- --- -> Eigentümer darf alles
rwx --- --- -> Eigentümer und Gruppe dürfen alles
rw- r—r-- -> alle dürfen lesen, Eigentümer darf auch
schreiben
rwx r-x r-x -> alle dürfen lesen und ausführen, Eigentümer darf
auch schreiben
23.2.08 11:45


Soo, kommen wir zu Unix.
Erstmal zusammenfassend am Anfang, damit man überhaupt weiß, worum's geht, wenn man keine Ahnung hat, was Unix ist:
Unix ist ein Betriebssystem wie Windows, nur viel geiler (munkelt man unter Informatikern..)
Nein, im Ernst, Informatiker stehen total auf Unix x_x
Auf jeden Fall wird bei diesem Betriebsystem alles über Tastaturbefehle gesteuert und nicht über die Maus. Kann man soweit ich weiß größtenteils auch, aber es spart Zeit das nicht zu tun und sich stattdessen die kurzen Befehle zu merken.
Und Informatiker sind faul. Vielleicht erklärt dieser Umstand letzendlich ihre große Liebe zu Unix. xD




UNIX
Vorlesung 1 – E-Mail



Aufbau wie beim herkömmlichen Brief:

- BRIEFKOPF
-> Header beinhaltet:
To: für primäre Adressaten
Subject: für den Betreff
Cc: für zusätzliche Adressaten
Bcc: für zusätzliche – nicht für andere sichtbare! - Adressaten

- TEXT


-> Electronic mail ist
+ bequem + schnell
- unsicher
-> -Authentizität des Absenders/des Empfängers (Name kann immer gefaked sein)
-Integrität der Nachricht (Fälschungs- und Datensicherheit ist nicht gewährleistet)
-Vertraulichkeit der Nachricht (größere Anonymität durch E-Mail)
-keine 100%ige Bestätigung, dass die Nachricht auch wirklich ankommt
-das Absenden ist endgültig

Adressenaufbau:
User@FQDN ( Fully Qualified Domain Name)


E-Mail Konventionen:
~aussagekräftige Subjects benutzen, um sofortigen Aufschluss über den Inhalt zu geben
~auf Rechtschreibung achten
~Zeilen <72 Zeichen
~Signaturen max. 4 Zeilen (wenn überhaupt)
~keine HTML-Mails!
~möglichst keine Attachments mit unüblichen Formaten (z.B. MS Word)

->Richtiges Zitieren:
~Original wird in die Antwort übernommen
~eingerückt mit >
~sinnvoll einkürzen!
~Auslassungen gegebenfalls mit [...] kennzeichnen
~eigene Nachricht passend zwischen die Zitate plazieren
~KEIN TOFU ( Text Oben Fullquote Unten)


-> Die Mails landen auf dem Unix Rechner in der Uni unter: /homes/treimer/mail
~> Weiterleitung der Mails funktioniert unter: $HOME/ .forward (/homes/treimer/ .forward)
-> In dieser Datei die Mailadressen eintragen (durch Komma getrennt, oder neue Zeile), an
die die Weiterleitung erfolgen soll
-> Wenn man noch eine lokale Kopie auf den Unix Rechner von der Weiterleitung erstellen
will, gibt man in einer neuen Zeile einfach \treimer an.

Sonst noch:
-> Keine Kettenbriefe, kein Spam, bla bla
23.2.08 11:43


2. Rechnen im B-adischen System



-> Schriftliches Multiplizieren und Addieren funktionieren genauso wie im 10-er System.


Beispiele:

Addition


-> Im Hexadezimalsystem:

A50F.5
+0B52.6
B061.B



-> Im Dualsystem:

101011.11
+110110.01
1100010.00


Multiplikation


-> Im Dezimalsystem:

37.24 x 6.368
22344
11172
22344
29792
=> 23714432



-> Im Dualsystem:

101,01 x 10,1
10101
00000
10101
=> 1101001

[-> Falls der Taschenrechner das Wissen wie das noch mal geht schon verdrängt hatte xD
=> Die erste Ziffer der rechten Zahl mit der letzten der linken Zahl multiplizieren. Die Einer des Ergebnisses unter die erste Ziffer der linken Zahl schreiben, Zehner merken.
Dann vorletzte Ziffer der linken Zahl und so weiter.]
23.2.08 11:35


So, hier mal Informatik, alles was wir gemacht haben, für ganz blöde, also Leute wie mich, dargestellt.
Meine Erklärungen müssten eigentlich alle verstehen denk ich mir mal.. wenn sogar ich's rall xD




Einführung in die Informatik 1



1. Represäntation von elementaren Daten

-> Alle elementaren Daten (alle Zeichen, Zahlen etc.) werden im Rechner im Dualsystem repräsentiert. (Durch Nullen und Einsen codiert)
--> Das Dualsystem ist ein spezielles B-adisches Zahlensystem mit der Basis B=2


B-adische Zahlensysteme:

-> Im B-adischen Zahlensystem ( mit B ≥ (größer oder gleich) 2, und B ist Element der natürlichen Zahlen) wird jede reele Zahl wie folgt dargestellt:

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Beispiele:

1. Zum Beispiel das gewohnte B=10 Dezimalsystem, in dem man gewöhnlich rechnet.
-> B=10 mit a_i = {0,1,...,9}
-> die 0 wird mitgezählt, bei 9 fängt es wieder von vorne an z.B.:
29 -> 30

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2. B=2 Dualsystem mit a_i = {0,1}

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3. B=16 Hexadezimalsystem mit a_i = {0,1,…,9,A,B,C,D,E,F}

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-> B=1 geht nicht, weil dann nur die 0 darstellbar ist. Ist ja unspaßig sowas.


-> Beispiel:
Die Dezimalzahl 34 wird ins 2er-System umgewandelt

Gehe nach folgendem Verfahren vor:
(1) Teile die Zahl mit Rest durch 2.
(2) Der Divisionsrest ist die nächste Ziffer (von rechts nach links).
(3) Falls der (ganzzahlige) Quotient = 0 ist, bist du fertig,
andernfalls nimm den (ganzzahligen) Quotienten als neue Zahl
und wiederhole ab (1).

34 : 2 = 17 Rest: 0
17 : 2 = 8 Rest: 1
8 : 2 = 4 Rest: 0
4 : 2 = 2 Rest: 0
2 : 2 = 1 Rest: 0
1 : 2 = 0 Rest: 1

Resultat: 100010
23.2.08 11:25


Also bei Experimenteller Gestaltung sollten wir bis zum Ende des Semesters anstatt einer Klausur eine Präsentation von 10 Java Projekten machen.
Hier unsere Präsentation:



Projekt 1

Unser erstes Applet zeigt ein durchgehendes Muster von vertikalen und horizontalen Strichen, welche das ganze Bild ausfüllen. Durch den starken schwarz/weiß Kontrast und die Anordnung der Striche scheint das Motiv fast zu vibrieren. Auch entsteht die optische Täuschung durch die Vertikalen und die Horizontalen im Bild, als wenn es sich um Treppenstufen handeln würde; eine 3 Dimensionalität wird vorgetäuscht.
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Projekt 2

Das Bild ist aus Kreisen aufgebaut, welche eine verschiedene Breite aufweisen. Durch die dunklere Färbung der schmaleren Kreise und ihre gehäufte Anordnung entsteht die optische Täuschung, es handle sich um Erhebungen und Vertiefungen.
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Projekt 3

Dieses Projekt ist hauptsächlich aufgebaut aus Linien, welche den Eindruck von 3 Dimensionalität erzeugen. Die meisten sind per Hand bestimmt. Die Farbflächen wurden durch Polygone erzeugt.
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Projekt 5

Diese Grafik stellt quasi Kreise aus Kreisen dar. Es ist nur aus Kreisen aufgebaut, welche zur Mitte hin heller, kleiner und weniger werden.
Dabei haben wir zuerst die Mitte des Kreises bestimmt und durch die mathematische Formel Radien gezogen und auch die Anzahl und die Größe der einzelnen Kreisreihen bestimmt.
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Projekt 6

Bei diesem Projekt haben wir eine Art Tunnel durch Linien optisch simuliert.
Zuerst zeichneten wir Quadrate , welche kleiner werdend und nach rechts versetzt im Bild positioniert wurden. Um den Eindruck des Tunnels noch zu verstärken, fügten wir noch horizontale Linien hinzu und anschließend färbten wir die „Wände“ des Gangs.
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Projekt 7

Dieses Applet ist der Kreis-Grafik sehr ähnlich.
Auch hier bestimmten wir zuerst den Zentralpunkt, anstatt der Kreis verwendeten wir hier Dreiecke, welche im Mittelpunkt aufeinander treffen.
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Projekt 8

Dieses Applet baut sich aus verschiedencgroßen und verschieden dunklen Kreisen auf: Der Helligkeit nach aufsteigend und immer kleiner werdend, sodass der Eindruck entsteht, die Kreise erhebten sich zu einer Spitze.
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Projekt 9

Diese Grafik besteht im Grunde aus 3 Motiven, welche wir zusammengefügt haben.
Zuerst haben wir das ganze Bild in 25 aufgeteilt, quasi als Schachbrettmuster. Dann die einzelnen Bilder generiert und angeordnet.
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Projekt 10

Die Kanten des Würfels sind beinahe alle automatisch berechnet, somit kann man ihn durch das Ändern einer Größe in der Gesamtgröße verändern. Die Farben sind per Zufall bestimmt und verändern sich bei jedem neuen Ausführen.
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5.2.08 14:56


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4.2.08 03:04


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