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1.
Was is’n Informatik überhaupt?


Wenn man erstmal an Informatik denkt, stellt man sich vor dem PC hockende, krummrückige Gestalten vor, die ’ne Postkarte an der Wand hängen haben „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.“.
Oh, ähm, ich hab ja so ’ne Postkarte an der Wand ehe xD;

Nun ja, jedes Klishée is irgendwie auch ein wenig Wahrheit ... lassen wir uns davon jedoch nicht abschrecken! Ich motivier mich in Sachen Informatik mit der Vorstellung, dass ich dann später lustige, bunte Handyspiele werd programmieren können. Mwaha! Vor allem werden die auch schön, weil ich dann auch noch gestalten kann und nicht reine Formeln und Befehle eintipp. *_*

Das Ziel von Info 1 soll die Einführung in die Funktionen und den prinzipiellen Aufbau eines Rechners sein. Man soll halt einfach rallen, wie so’n PC arbeitet. Außerdem wird man drauf vorbereitet objektorientiert mit Java zu programmieren.
Und der fade Teil: Vermittlung grundlegender Datenstrukturen und Algorithmen.
Ich für meinen Teil hab dazu noch nicht mal eine wage Vorstellung .. bin ich hier falsch in diesem Studiengang? >_>

Ach ja total interessant und überraschend bla; Informatik ist n zusammengesetztes Wort aus Information und Automatik. Wohoo! Da kann man sich ja, wenn man Böcke hat daraus resultierend ne Definition von Informatik überlegen. Oder es auch lassen. Weil ich’s gleich erklär xD
Hm, merkt man, dass ich hier versuch das Skript in eigenen Worten nachzuerzählen? XD

Jedenfalls ist die Definition von Informatik: automatische Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen (Daten auch gennant, welch Sensation -_- ) und das alles insbesondere mit Hilfe von Rechnern. Im Grunde sind Informatiker grundfaule Menschen, die sich alles automatisieren wollen, was geht.
Die Theorie is nicht von mir, das hat der Unix Tutor gesagt. Ich glaub ihm mal. xD
(Hat sich schon sehr glaubhaft angehört, er wirkt nämlich auch so ..ähem .. >_>)

So. Unterteilt wird Info in 4 Teilgebiete:

1. Theoretische Informatik
Die beschäftigt sich mit Fragen wie: was ist überhaupt berechenbar (Statistiken und so), wie aufwendig is so ne Berechnung, wie lang dauert das, wie stellt man Sachverhalte formal und knapp dar (so’n PC is ja an sich ziemlich blöd), wie kann man die Korrektheit eines Programms beweisen etc.

2. Praktische Informatik
Wie strukturiert man sinnvoll Informationen? Und wie macht man sich dem Rechner verständlich (wie gesagt, ziemlich blöd), wie entwickelt man sinnvoll ein Programm vor allem in einem Team und welche Programme sind überhaupt notwendig, damit ein Rechner arbitet? Zum Beispiel braucht n PC erstmal ein Betriebssystem, damit man weiteres damit anfängt, sich weitere Programme runterladen, installieren etc machen kann. Betriebssysteme sind Windows, Linux, Ubuntu, Unix etc
Es ist halt die Basis, auf der man noch viel mehr anstellen kann.

3. Technische Informatik
Welche Komponenten benötigt ein Computer, wie verbindet man diese für eine effiziente Verarbeitung und wie können Rechner miteinander kommunizieren? Also wie funktioniert ein Netzwerk auf feuchtfröhlichen Lan-Partys und so xD

4. Angewandte Informatik
Ich denk mal drunter kann man sich viel mehr vorstellen; es sind ja überall PCs nötig im 21. Jahrhundert, um die verschiedensten Aufgaben zu erfüllen.
Zum Beispiel in der Biologie, wo man Forschungsergebnisse etc auswertet, Statistiken und Prognosen erstellt etc, dann natürlich in der Medizin, z.B. die Computertomographie.
Ganz klar werden PCs auch viel in den Medien verwendet, um Sprachen, Bilder, Grafiken, Videos und so weiter zu kombinieren, Abläufe zu automatisieren und solche Späße.
In der Geologie werden dann mit Rechnern Satelitendaten ausgerechnet und so das Wetter vorhergesagt. Die Wirtschaft .. ja die braucht halt auch Rechner. xD
Das wären dann halt die Themengebiete; man versucht dabei Rechner so effizient und kostengünstig wie möglich anzuwenden und dazu wird die Technik immer weiter entwickelt.
Sonst versteht man unter angwandter Informatik auch noch, dass man Roboter programmiert und versucht die Eigenschaften eines Menschen nachzubilden.
Man muss sich dazu überlegen, dass man jedes kleine Detail in das Ding irgendwie reinkriegen muss; Dinge, die man als Mensch unbewusst, instinktiv etc macht, muss man in einem PC erstmal auf’s Kleinste programmieren.
Na ja, ich hab da ehrlich gesagt nicht die genaueste Ahnung von, aber man kann sich die Schwierigkeit schon vorstellen denk ich mal.


Verglichen mit einem Menschen ist so ein PC natürlich auch wirklich nur doof, da er nichts von alleine macht, sondern wie gesagt jedes Detail genau programmiert werden muss, damit es funktioniert. Es sind keine spontanen Reaktionen jeglicher Art möglich. Dafür zeichnet sich das Maschinelle durch die Präzision und den Speicher aus. Klar, n Mensch ist eben keine Maschine.

Sonst steht hier im Skript so ne lustige Biografie der Entwicklung von PCs .. interessiert keine Sau die ganzen Jahreszahlen. Das Wichtigste dabei ist nur, dass ein PC nicht im Dezimalsystem rechnet (also 1, 2, 3, 4, 5, 6, ....), sondern im Dualsystem, das nur aus den Zahlen 1 und 0 besteht. Das erleichtert und beschleunigt den Prozess des Ausrechnens; Zahlen, Symbole und alles weitere wird dann die verschiedene Kombination von Einsen und Nullen dargestellt.
Ab 1940 ungefähr wurden dann Programmiersprachen entwickelt: vereinfachte Symbolsprachen, Codes quasi, die es einem erleichterten einem Rechner klar zu machen, was er tun sollte.
Die ersten Programmiersprachen waren maschinenabhängig, das heißt, man konnte sie eben nur an einem Typ des PCs, oder nur an einem PC anwenden. Ab ca 1954 wurden dann höhere, funktionale Programmiersprachen entwickelt -> FORTRAN, COBOL, C, PASCAL etc.
Die waren maschienenunabhängig und besser lesbar.
Ab ca 1980 kamen dann auch objektorientierte Programmiersprachen; bessere Lesbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Programmen. Das waren dann Java, Smalltalk, C++ etc.
7.11.07 01:21
 


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